Beim Stichwort Rhodos mögen die Meisten von Euch an eine von Massentourismus geprägte Partyinsel denken. Warum hat es uns denn trotzdem eine Woche dorthin verschlagen? Ganz einfach: im April ist die grosse, zu den Dodekanes zählende Ägäisinsel noch sehr einsam und die Einheimischen sind unter sich. Aber ganz besonders die zahlreichen, zu dieser Jahreszeit blühenden Orchideen haben einen unwiderstehlichen Lockruf an uns ausgesandt. So verreisten wir also Mitte April zusammen mit Stefs Vater für eine Woche nach Rhodos und für eine weitere auf die Nachbarinsel Karpathos.
Im Büchlein "Wandern auf den Griechischen Inseln, Rhodos, Karpathos, Kos, Südlicher Dodekanes" von Dieter Graf (ISBN: 978-3-9814047-0-8) fanden wir interessante Wandergebiete und im Buch "Orchideen auf Rhodos" von Horst und Gisela Kretzschmar (ISBN: 3-00-00732-1) wurden uns sämtliche Orchideen der Insel schmackhaft gemacht. Diese zwei stetigen, zuverlässigen Begleiter waren immer und überall mit dabei, natürlich zusammen mit der guten Landkarte von Terrain Cartography (ISBN: 978-960945602-9).
Als Unterkunft können wir die Gennadi Dreams Appartements im gleichnamigen Ort wärmstens empfehlen, in welchen wir zu dieser Jahreszeit so ziemlich alleine waren und den sauberen Pool für uns geniessen konnten. Von hier aus unternahmen wir diverse Erkundungstouren in die bunt blühende Phrygana (Dornbuschland), an die mit farbigen Kieseln geschmückte Westküste, in die zauberhafte Bucht von Fourni mit dem gleichnamigen Strand, ins Karstgebiet nördlich von Haraki (siehe Wanderbeschrieb unten), nach Lindos und zur Ruinenstadt Alt Kamiros. Beinahe jeder Ausflug stand natürlich im Zeichen der Orchideensuche, aber auch sonst begeisterte uns die abwechslungsreiche Landschaft. Bloss schade, sind im Süden von Rhodos beinahe alle Waldgebiete grossflächigen Bränden zum Opfer gefallen.
Ganz besonders möchten wir an dieser Stelle die ausserordentliche Gastfreundschaft und Lebensfreude der Einheimischen hervorheben. Überall wurden wir mit offenen Armen beinahe freundschaftlich empfangen und über die köstliche, Griechische Küche könnte man ganze Bücher füllen. Wow, war das überall eine Schlemmerei! Wir hatten so viel Spass mit der herzlichen, Griechischen Bevölkerung. Deshalb ein grosses "Efcharisto", allen, welche uns durch diese unvergessliche Woche begleitet haben.
In den Bildern bieten wir Euch einen bunten Zusammenschnitt unserer Landschaftsimpressionen von Rhodos. Die Orchideen folgen dann in einem weiteren Tagebucheintrag.
TOURDATEN (Von Archangelos nach Haraki)
Aufstieg: 205m
Abstieg: 205m
Strecke: 12,0km
Reine Wanderzeit: 3,0h
Startpunkt: Archangelos
Endpunkt: Haraki
Tiefster Punkt: 3 M.ü.M. (Haraki)
Höchster Punkt: 205 M.ü.M. (Ostflanke Profitis Ilias)
Schwierigkeit: T2
Terrain Karte: 1:75‘000, Blatt 342, Rhodos
Beste Wanderzeit: April-Mai (Für Blütenwanderung)
Unser Tourdatum: 14.04.2015
Besonderes: Achtung, der Weg ist nicht so zuverlässig markiert, wie bei uns in der Schweiz. Manchmal ist etwas Improvisation gefragt. Die Wanderung befindet sich im erwähnten Büchlein von Dieter Graf auf Seite 47-49. Den abgebildeten Steinbogen haben wir leider nicht gefunden. Vielleicht findet Ihr ihn?
DIE WELT ENTDECKEN, SEHEN, BEWUNDERN, UND FÜHLEN!
Das Fototagebuch von
Stefan und Sandra Grünig-Karp
Freitag, 8. Mai 2015
Rhodos 1: Naturerlebnisse in der stillen Vorsaison
Sonntag, 3. Mai 2015
Abwechslungsreiche Blütenwanderung bei Turtmann
Vor unserer Reise nach Griechenland, von welcher wir Euch in Kürze berichten werden, unternahmen wir noch eine schöne Blütenwanderung im Wallis. Bislang bewunderten wir die Frühlingslichtblumen und die Adonisröschen immer im Unterwallis, nun haben wir auch ein Plätzchen weiter oben gefunden, bei Turtmann. Dort hat man vor einiger Zeit einen speziellen Weg ausgeschildert, welcher in abwechslungsreicher Route durch einige Adonisröschenfelder führt. Die Blümchen waren zwar gerade erst aufgeblüht, präsentierten sich jedoch wundervoll im dürren Gras. Dazu fanden wir noch eine ganze Wiese voller Küchenschellen, so wie wir sie zuvor noch nirgends gesehen hatten. Bloss schade, dass der dortige Bauer seine Esel darin weiden lässt. Bei den riesigen Misthaufen wächst sicher bald nichts mehr auf diesem kostbaren Hügel, unmittelbar neben dem Altersheim von Unterems. Auch die Stämme der Espen wurden arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Bäume werden ohne ihre Rinde bald absterben. Jammerschade...! Im Dorf selbst fanden wir dann zu unserer Freude sogar noch ganze Felder von blühenden Frühlingslichtblumen. Da konnten wir wieder nach Herzenslust am Boden umherkriechen und die eleganten Blüten ins rechte Licht rücken. Zudem wurden wir noch spontan von einer Frau zum Kaffee eingeladen. Gastfreundschaft funktioniert überall auf der Welt!
Auf einem interessant angelegten Wanderweg geht's dann teils durch die Wiesen und Rebberge wieder hinunter nach Turtmann. Auch hier finden sich nochmals einige stattliche Büsche von Adonisröschen. Was für ein prächtiges Gelb sie doch aufwiesen. Den Ostermontag genossen wir auf jeden Fall in vollen Zügen.
TOURDATEN
Aufstieg: 372m
Abstieg: 372m
Strecke: 6,0km
Reine Wanderzeit: 2,5h
Startpunkt: Turtmann Zentrum
Endpunkt: Turtmann Zentrum
Tiefster Punkt: 628 M.ü.M. (Turtmann Zentrum)
Höchster Punkt: 1'002 M.ü.M. (Unteres Zentrum)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: 1:25‘000, Blätter 1287, SIerre und 1288, Raron
Beste Wanderzeit: April (Für Blütenwanderung)
Unser Tourdatum: 06.04.2015
Besonderes: Achtung, der Weg ist noch nicht ganz optimal ausgeschildert, aber wer sucht der findet! :-)
Auf einem interessant angelegten Wanderweg geht's dann teils durch die Wiesen und Rebberge wieder hinunter nach Turtmann. Auch hier finden sich nochmals einige stattliche Büsche von Adonisröschen. Was für ein prächtiges Gelb sie doch aufwiesen. Den Ostermontag genossen wir auf jeden Fall in vollen Zügen.
TOURDATEN
Aufstieg: 372m
Abstieg: 372m
Strecke: 6,0km
Reine Wanderzeit: 2,5h
Startpunkt: Turtmann Zentrum
Endpunkt: Turtmann Zentrum
Tiefster Punkt: 628 M.ü.M. (Turtmann Zentrum)
Höchster Punkt: 1'002 M.ü.M. (Unteres Zentrum)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: 1:25‘000, Blätter 1287, SIerre und 1288, Raron
Beste Wanderzeit: April (Für Blütenwanderung)
Unser Tourdatum: 06.04.2015
Besonderes: Achtung, der Weg ist noch nicht ganz optimal ausgeschildert, aber wer sucht der findet! :-)
Mittwoch, 1. April 2015
Auf Frühlingsblümchenpirsch
Wenn die Tage langsam länger werden und es draussen grüner wird, gibt es für uns kein Halten mehr. Es rufen die ersten Frühblüher im Wallis und am Genfersee. Wie jedes Jahr ist es für uns ein kleines Fest, wenn wir die ersten Blümchen besuchen dürfen. Da können wir uns vollends vergessen und sind begeistert von der Kraft der kleinen Pflanzen, wenn sie ihre zarten Köpfchen durch die Erde oder das dichte Laub strecken.
In diesem Jahr standen als erstes die Märzenglöggli (Märzenbecher) in der Spissi bei Wimmis auf dem Programm. Schon lange möchten wir diese Blümchen mal vor einem glühenden Sonnenuntergang ablichten. Zusammen mit Stefs Eltern erlebten wir einen zwar sehr dunstigen, jedoch irgendwie besonderen Abend mit melancholischem Drosselgesang im Blumenfeld. Die Sonnenkugel verabschiedete sich glutrot hinter den Bergen des Simmentals.
Kurze Zeit später stand wieder unsere Orchideenwiese in der Chablais (Waadt) auf dem Programm. Ganz verwundert stellten wir fest, dass schon ganz viele von den Spinnen-Ragwurzen aufgeblüht waren. Was für eine grosse Freude. Da krochen wir wieder achtsam auf dem Boden herum um ja keine Pflanze zu beschädigen. Ganz besonders schön blühten hier auch die Goldschlüsseli und die Drummelschlegeli.
Weiter ging die Fahrt dann, wie im letzten Jahr, in Richtung Genf und Frankreich. Nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt liegt unser Objekt der Begierde: der Jurahügelzug des Vuache. In diesem interessanten Urwald blühen um diese Jahreszeit gleichzeitig eine Vielzahl von wilden Frühlingsblümchen. Am elegantesten sind jedoch die Hundszahnlilien, welche uns auch dieses Jahr von neuem verzauberten. Daneben noch Blausterne, Gänsblümchen, Leberblümchen, Aprilglocken und Märzenglöcklein. Was will das Herzen mehr. Glücklicherweise hatten wir einen superschönen Tag erwischt und die Lilien waren gerade frisch aufgeblüht. Das entschädigte uns für die sehr lange Anfahrt.
Nun wollen wir mal sehen, was Ostern bringt. Da werden wir uns wohl wieder auf Blümchenpirsch begeben...
TOURDATEN (Vuache Rundweg)
Aufstieg: 477m
Abstieg: 477m
Strecke: ca. 8km
Reine Wanderzeit: 3,0h
Tiefster Punkt: 480 M.ü.M. (Chevrier)
Höchster Punkt: 957 M.ü.M. (Kapelle Ste. Victoire)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: keine
Beste Wanderzeit: Ende März / Anfang April
Unser Tourdatum: 23.03.14
Besonderes: Von Chevrier führt der Weg steil bis zum höchsten Punkt mit toller Aussicht auf den Kanton Genf. Von da über den Bergrücken südwärts. Dann Abstieg nach Raclaz oder Olliet. Achtung: der Vuache liegt direkt in der Anflugschneise des Genfer Flughafens = Fluglärm!
In diesem Jahr standen als erstes die Märzenglöggli (Märzenbecher) in der Spissi bei Wimmis auf dem Programm. Schon lange möchten wir diese Blümchen mal vor einem glühenden Sonnenuntergang ablichten. Zusammen mit Stefs Eltern erlebten wir einen zwar sehr dunstigen, jedoch irgendwie besonderen Abend mit melancholischem Drosselgesang im Blumenfeld. Die Sonnenkugel verabschiedete sich glutrot hinter den Bergen des Simmentals.
Kurze Zeit später stand wieder unsere Orchideenwiese in der Chablais (Waadt) auf dem Programm. Ganz verwundert stellten wir fest, dass schon ganz viele von den Spinnen-Ragwurzen aufgeblüht waren. Was für eine grosse Freude. Da krochen wir wieder achtsam auf dem Boden herum um ja keine Pflanze zu beschädigen. Ganz besonders schön blühten hier auch die Goldschlüsseli und die Drummelschlegeli.
Weiter ging die Fahrt dann, wie im letzten Jahr, in Richtung Genf und Frankreich. Nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt liegt unser Objekt der Begierde: der Jurahügelzug des Vuache. In diesem interessanten Urwald blühen um diese Jahreszeit gleichzeitig eine Vielzahl von wilden Frühlingsblümchen. Am elegantesten sind jedoch die Hundszahnlilien, welche uns auch dieses Jahr von neuem verzauberten. Daneben noch Blausterne, Gänsblümchen, Leberblümchen, Aprilglocken und Märzenglöcklein. Was will das Herzen mehr. Glücklicherweise hatten wir einen superschönen Tag erwischt und die Lilien waren gerade frisch aufgeblüht. Das entschädigte uns für die sehr lange Anfahrt.
Nun wollen wir mal sehen, was Ostern bringt. Da werden wir uns wohl wieder auf Blümchenpirsch begeben...
TOURDATEN (Vuache Rundweg)
Aufstieg: 477m
Abstieg: 477m
Strecke: ca. 8km
Reine Wanderzeit: 3,0h
Tiefster Punkt: 480 M.ü.M. (Chevrier)
Höchster Punkt: 957 M.ü.M. (Kapelle Ste. Victoire)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: keine
Beste Wanderzeit: Ende März / Anfang April
Unser Tourdatum: 23.03.14
Besonderes: Von Chevrier führt der Weg steil bis zum höchsten Punkt mit toller Aussicht auf den Kanton Genf. Von da über den Bergrücken südwärts. Dann Abstieg nach Raclaz oder Olliet. Achtung: der Vuache liegt direkt in der Anflugschneise des Genfer Flughafens = Fluglärm!
Montag, 16. März 2015
Einzigartiges Bergspektakel auf Mittelallain
Und noch einmal ab nach Saas-Fee...
Zusammen mit unserem Fotofreund, Martin Mägli, durften wir Anfang März etwas Einzigartiges erleben: eine Abend- und Morgenstimmung auf Mittelallalin (3'456m). Zwar schlug uns die Höhe so ziemlich auf den Magen, aber die Stimmungen entschädigten uns für alle Mühen. Während am Abend noch stürmischer Nordwind über das Hochgebirge zog und uns dabei hart in die Gesichter schnitt, war es am Morgen beinahe Windstill. Die erhabene Bergwelt und die absolute Stille beeindruckten uns tief. Es war eine Stimmung, welche echt unter die Haut ging.
Am Abend verblüfften uns vorallem die vielen Lichter der nahe scheinenden Millionenmetropole Milano, weit unten in der Poebene. Ein komisches Gefühl: wir hier oben im eisigen Wind und dort unten diese warmen Lichter und das Leben auf den Piazzas. In der Nacht sank das Quecksilber dann rasch unter -10 Grad. Da glitzerte über uns der funkelnde Sternenhimmel um die Wette, praktisch ohne Lichtverschmutzung. Später ging im Osten der Mond glutrot auf und zauberte ein magisches Licht auf die vereiste Bergwelt. Was für ein Wunder der Natur.
Den Morgen konnten wir dann in vollen Zügen geniessen. Kein Lüftchen wehte und wir kamen uns vor wie im schalltoten Raum, während an der Mischabelgruppe das Morgenrot zu glühen begann. Was für ein kurzes, aber intensives Spektakel.
Immer wieder sind wir uns von Neuem bewusst, in welch' einzigartigem, schönen Land wir wohnen und wir sind dankbar für jede Minute welche uns hier gewährt wird. Danke an alle, welche uns dieses einmalige Erlebnis möglich gemacht haben! Das sind die Momente, welche uns die Kraft zum Leben und Arbeiten schenken!
TOURDATEN
Keine Wandertourdaten. Rund um Saas-Fee bieten sich lange, schön präparierte Pisten zum Skifahren an.
Anreise mit PW und ÖV.
Besonderes: Tagsüber kann im Drehrestaurant auf Mittelallalin eingekehrt werden, während das Bergpanorama einem buchstäblich zu Füssen liegt. Ebenfalls gibt es eine prächtige Eisgrotte zu erkunden.
Zusammen mit unserem Fotofreund, Martin Mägli, durften wir Anfang März etwas Einzigartiges erleben: eine Abend- und Morgenstimmung auf Mittelallalin (3'456m). Zwar schlug uns die Höhe so ziemlich auf den Magen, aber die Stimmungen entschädigten uns für alle Mühen. Während am Abend noch stürmischer Nordwind über das Hochgebirge zog und uns dabei hart in die Gesichter schnitt, war es am Morgen beinahe Windstill. Die erhabene Bergwelt und die absolute Stille beeindruckten uns tief. Es war eine Stimmung, welche echt unter die Haut ging.
Am Abend verblüfften uns vorallem die vielen Lichter der nahe scheinenden Millionenmetropole Milano, weit unten in der Poebene. Ein komisches Gefühl: wir hier oben im eisigen Wind und dort unten diese warmen Lichter und das Leben auf den Piazzas. In der Nacht sank das Quecksilber dann rasch unter -10 Grad. Da glitzerte über uns der funkelnde Sternenhimmel um die Wette, praktisch ohne Lichtverschmutzung. Später ging im Osten der Mond glutrot auf und zauberte ein magisches Licht auf die vereiste Bergwelt. Was für ein Wunder der Natur.
Den Morgen konnten wir dann in vollen Zügen geniessen. Kein Lüftchen wehte und wir kamen uns vor wie im schalltoten Raum, während an der Mischabelgruppe das Morgenrot zu glühen begann. Was für ein kurzes, aber intensives Spektakel.
Immer wieder sind wir uns von Neuem bewusst, in welch' einzigartigem, schönen Land wir wohnen und wir sind dankbar für jede Minute welche uns hier gewährt wird. Danke an alle, welche uns dieses einmalige Erlebnis möglich gemacht haben! Das sind die Momente, welche uns die Kraft zum Leben und Arbeiten schenken!
TOURDATEN
Keine Wandertourdaten. Rund um Saas-Fee bieten sich lange, schön präparierte Pisten zum Skifahren an.
Anreise mit PW und ÖV.
Besonderes: Tagsüber kann im Drehrestaurant auf Mittelallalin eingekehrt werden, während das Bergpanorama einem buchstäblich zu Füssen liegt. Ebenfalls gibt es eine prächtige Eisgrotte zu erkunden.
Dienstag, 10. März 2015
Abwechslungsreiches Winterwandern zwischen Bürchen und Zeneggen
Als Sandra sich nach Indien und Nepal auf Studienreise aufmachte, blieb Zuhause ein flaues Gefühl und ein leeres, lebloses Heim zurück. Da hielt ich, Stef, es nicht lange aus und musste hinaus in die Natur. Diesmal zusammen mit meinem Vater.
Wir hatten uns als Ausflugsziel das Gebiet von Bürchen im Wallis ausgelesen. Hier verbindet ein prächtig angelegter Winterwanderweg Bürchen mit Zeneggen. Aufgrund des Hochnebels der vergangen Tage präsentierte sich uns die Landschaft blütenweiss mit glitzernden, grossen Schneekristallen. Da kamen wir immer wieder ins Staunen von fanden am Wegesrand hübsch mit Raureif verzierte Gräser. Aber auch der Föhren- und Lärchenwald war ein absoluter Augenschmaus. Am Waldesrand, in der Obri Hellela, fanden wir auch einige tief verschneite Berghütten, welche man sich gut für ein Schweizer Alpenklischee vorstellen kann. Der Weg führte dann unterhalb der Moosalp in den Wald hinein, wo es merklich kühler wurde. Die Sonne bekamen wir da nicht mehr zu Gesicht, dafür aber ein Wintermärchenwald mit viel isländisch Moos und Tierspuren.
Bald wurde es uns jedoch zu kalt und wir kehrten an die Sonne zurück. Es war ein Wintertag wie im Bilderbuch und er liess mich den Abschied von Sandra ein Wenig vergessen. 50% Natur-Welten fühlen sich einfach nicht gleich gut wie 100% an!
TOURDATEN (Winterwanderweg Bürchen-Zeneggen)
Aufstieg: 250m
Abstieg: 350m
Strecke: 5,0km
Reine Wanderzeit: 1,5h
Startpunkt: Zenhäusern
Endpunkt: Zeneggen
Tiefster Punkt: 1‘367 M.ü.M. (Zentrum von Zeneggen)
Höchster Punkt: 1'590 M.ü.M. (Howald)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: 1:25‘000, Blatt 1288, Raron
Beste Wanderzeit: Dezember-März (Für Winterwanderung)
Unser Tourdatum: 09.02.2015
Besonderes: Auch der Rückweg ist gut an einem Nachmittag zu machen. Im Januar kann die Route recht schattig sein, aufgrund des tiefen Sonnenstandes. In Büchen und Zeneggen gibt's einige Gasthäuser zum Einkehren.
Wir hatten uns als Ausflugsziel das Gebiet von Bürchen im Wallis ausgelesen. Hier verbindet ein prächtig angelegter Winterwanderweg Bürchen mit Zeneggen. Aufgrund des Hochnebels der vergangen Tage präsentierte sich uns die Landschaft blütenweiss mit glitzernden, grossen Schneekristallen. Da kamen wir immer wieder ins Staunen von fanden am Wegesrand hübsch mit Raureif verzierte Gräser. Aber auch der Föhren- und Lärchenwald war ein absoluter Augenschmaus. Am Waldesrand, in der Obri Hellela, fanden wir auch einige tief verschneite Berghütten, welche man sich gut für ein Schweizer Alpenklischee vorstellen kann. Der Weg führte dann unterhalb der Moosalp in den Wald hinein, wo es merklich kühler wurde. Die Sonne bekamen wir da nicht mehr zu Gesicht, dafür aber ein Wintermärchenwald mit viel isländisch Moos und Tierspuren.
Bald wurde es uns jedoch zu kalt und wir kehrten an die Sonne zurück. Es war ein Wintertag wie im Bilderbuch und er liess mich den Abschied von Sandra ein Wenig vergessen. 50% Natur-Welten fühlen sich einfach nicht gleich gut wie 100% an!
TOURDATEN (Winterwanderweg Bürchen-Zeneggen)
Aufstieg: 250m
Abstieg: 350m
Strecke: 5,0km
Reine Wanderzeit: 1,5h
Startpunkt: Zenhäusern
Endpunkt: Zeneggen
Tiefster Punkt: 1‘367 M.ü.M. (Zentrum von Zeneggen)
Höchster Punkt: 1'590 M.ü.M. (Howald)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: 1:25‘000, Blatt 1288, Raron
Beste Wanderzeit: Dezember-März (Für Winterwanderung)
Unser Tourdatum: 09.02.2015
Besonderes: Auch der Rückweg ist gut an einem Nachmittag zu machen. Im Januar kann die Route recht schattig sein, aufgrund des tiefen Sonnenstandes. In Büchen und Zeneggen gibt's einige Gasthäuser zum Einkehren.
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