Dienstag, 29. September 2015

Norwegen 1: Das farbenfrohe Venabygdsfjellet

Noch immer sind wir ganz benommen, von den Erlebnissen welche wir Anfangs bis Mitte September in Mittelnorwegen geniessen konnten. Zusammen mit unserem Fotofreund, Martin Mägli, reisten wir in das Gebiet des Rondane Nationalparks, etwa eine Fahrstunde oberhalb von Lillehammer. Wir erwischten die wunderbare Zeit des Wechsels von Sommer zum Herbst. Jeden Tag konnten wir beobachten, wie der Boden rot und röter wurde. Gegen Ende des Aufenthaltes verfärbten sich sogar bereits die ersten Birken goldgelb. Wettermässig hatten wir in der ersten Woche viel Glück. In der zweiten Woche konnten wir es dann etwas ruhiger angehen, da es oft regnete und die Wolken tief hingen. Doch irgendetwas gibt es ja immer zu sehen und zwischendurch ist es auch einmal gut einfach im gemütlichen Miethaus am Schwedenofen zu sitzen und die Seele baumeln zu lassen. In den kommenden fünf Tagebucheinträgen entführen wir Euch in Norwegens einzigartige Tundra-Wildnis.

Nachfolgend stellen wir Euch das prächtige Venabygdsfjellet etwas näher vor. Es ist dem Rondane Nationalpark südlich vorgelagert und bietet unzählige Möglichkeiten zum Wandern und zum Verweilen. Kleinere und grössere Moorseen und Bäche prägen das abwechslungsreiche Gebiet, in dessen Zentrum sich Venabu mit einem grösseren Einkaufsladen (KIWI pini pris) befindet. All dies war von unserem Miethaus per Auto in wenigen Minuten erreichbar. Dementsprechend oft haben wir unsere Lieblingsgebiete im Fjell aufgesucht und schöne Wanderungen unternommen. Dabei konnten wir mit Marcel Karp und seiner Partnerin, welche uns auf der Durchreise besuchten, sogar spektakuläre Filmflüge mit der Drohne machen. Das war schlichtweg genial!

Zu unserer Freude zeigte sich uns während zwei Nächten auch noch ein wunderschönes, intensives Nordlicht. Die Sonne war während unserer Reise gerade sehr aktiv und der Himmel sternenklar. Am Ufer des Sore Sees gelangen uns daher einige attraktive Bilder von diesem grünen Himmelsschauspiel, welches wir so lieben! Normalerweise ist Aurora Borealis oberhalb des Polarkreises zu sehen, doch wir hatten wirklich grosses Glück.

Die nachfolgende Rundtour um den Flaksjoen ist besonders empfehlenswert für eine Wanderung. Bei den vielen Trampelpfaden muss man jedoch aufpassen, um die richtige Route nicht zu verlieren.

TOURDATEN (Rundtour Flaksjoen mit Abstecher auf's Svartfjellet)
Aufstieg: ca. 300m
Abstieg: ca. 300m
Strecke: 12.0km
Reine Wanderzeit: 4.0 h
Start- und Endpunkt: Venabu (KIWI mini pris)
Tiefster Punkt: 905 M.ü.M. (Venabu)
Höchster Punkt: 1'154 M.ü.M. (Svartfjellet)
Schwierigkeit: T2

Ugland IT Karte: 1:50‘000, Blatt 2521, Rondane Sor
Beste Wanderzeit: September
Unser Tourdatum: 18. September 2015
Besonderes: Die Route führt oftmals durch's Moor. Gute, wasserdichte Schuhe sind also Voraussetzung. In Venabu kann man nach der Tour gemütlich im Café einkehren.

























Kommentare:

  1. Was für wunderschöne Farben !!! Ich war da am 4.Juni und da war es fast noch wie im Winter, schnee und eisig Kalt.

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  2. Wunderschöne Impressionen! Mein (Skandinavien-)Fernweh steigt gerade ins Unermessliche ;-)

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  3. Ich liebe Norwegen sooo sehr! :)
    Die Bilder bereiten mir ein breites Grinsen.

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