Donnerstag, 15. November 2012

Lärchengold und Spiegelungen im Engadin

Schon seit über einem Jahr planten wir unsere Herbstferien im Engadin und Puschlav. Jetzt haben wir es endlich geschafft!
Als wir mit unserem VW-Joker im Kanton Graubünden ankamen, hatte der Winter bereits Einzug gehalten, zog sich jedoch im Verlaufe unseres Aufenthalts wieder ins Hochgebirge zurück. Bei unserem Objekt der Begierde, dem Lago Saoseo, fanden wir am ersten Tag noch 25cm Schnee vor. Aus diesem Grunde zeigen wir Euch unsere Impressionen in umgekehrter Reihenfolge und lassen auf den Herbst langsam den Winter folgen.
Die Stimmungen an den Engadinerseen Lej da Silvaplana und Lej da Segl brachten uns immer wieder von Neuem ins Staunen und an einem Morgen hatten wir sogar das Glück, dass der Malojawind noch nicht "erwacht" war und uns so eine prächtige Spiegelung bescherte. Auch die Spiegelung am nahe von Maloja gelegenen, eher unbekannten, Lägh da Bitabergh, war ein Augenschmaus.
Den Höhepunkt unserer Ferien erlebten wir jedoch auf der Rundwanderung von Sils Maria ins Fex-Tal, von hier auf die Alp da Segl (2'051m) den Grat von Muott' Ota (2'420m) und wieder hinunter nach Sils. Zu vorderst auf dem Grat genossen wir im schönsten Abendlicht die Aussicht über das ganze Oberengadin, natürlich mit den dazugehörigen, leuchtendgelben Lärchen. Zwischenzeitlich steckte das ganze Mitteland unter einer dichten Hochnebeldecke.

TOURDATEN (Fex-Tal, Muott' Ota)

Aufstieg: 622m
Abstieg: 622m
Strecke: 13.0km
Reine Wanderzeit: 4.5h
Start- und Endpunkt: Parkplatz Talstation Furtschellas
Tiefster Punkt: 1'798 M.ü.M. (Parkplatz Furtschellas)
Höchster Punkt: 2'420 M.ü.M. (Muott' Ota)
Schwierigkeit: T2
Swisstopo Karte: 1:25‘000, Blatt 1277, Piz Bernina
Beste Wanderzeit: Juni-Oktober
Besonderes: Im Fex-Tal empfiehlt es sich die linke Talseite zu wählen und durch den lichten Lärchenwald zu wandern. Das Lärchengold ist im Engadin normalerweise in den letzten zwei Oktoberwochen am schönsten.














Kommentare: